Herzlich willkommen

  

Der evangelische Kirchenkreis Altenkirchen besteht aus 16 Kirchengemeinden mit 22 Gemeindepfarrstellen sowie   zahlreichen Einrichtungen.   

Insgesamt leben in den Kirchengemeinden im Kreis ca.

38 000   Gemeindeglieder.   

Superintendentin des Kirchenkreises ist  die   Berufsschulpfarrerin Andrea   Aufderheide, Superintendentur,   Stadthallenweg 16, 57610 Altenkirchen (02681/800835).
    Ihr Stellvertreter   ist: Synodalassessor Pfarrer Marcus Tesch (Wissen).

Im Kirchenkreis Altenkirchen sind rund 550 Menschen in den verschiedensten   Einrichtungen der evangelischen Kirche hauptamtlich beschäftigt. Getragen wird   diese Arbeit vor Ort aber auch von den über 1000 ehrenamtlich wirkenden Frauen   und Männern.   

Sie finden uns:   

Stadthallenweg 16, 57610 Altenkirchen   

Telefon: 02681/80 08 0   

Sollten Sie Fragen haben, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.   

Konto: Ev. Verwaltungsamt- IBAN: DE94 5735 1030 0000 002170 Sparkasse Westerwald-Sieg - BIC MALADE51 AKI

 --------------------------------------------------------------------

 

 

Bericht über die  Landessynode im Januar 2018

Im Januar traf sich die Landessynode unserer Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr. Aus unserem Kirchenkreis waren u.a. die Superintendentin Adrea Aufderheide und Petra Stroh aus der Ev. Kirchengemeinde Birnbach dabei. 

Sie berichteten darüber: 

Inhaltlich beschäftigte sich die Landessynode mit dem Thema  der theologischen Positionsbestimmung für die Begegnung mit Muslimen. Die Kirche hält auch in schwieriger Situation am christlich-muslimischen Dialog fest und will auch weiterhin das Gespräch fördern. Dabei ziele der Dialog auf „das gegenseitige Kennenlernen, das gemeinsame Handeln, das Aushalten von Differenzen sowie die vertiefte Wahrnehmung der eigenen Tradition, nicht aber auf Konversion zur jeweils anderen Religion“. Die Synode formulierte auch, dass sie den Glauben muslimischer Menschen als „Bindung an den einen Gott“ wahrnimmt. Dabei gebe es durchaus unterschiedliche Vorstellung von dem wer Gott letztlich ist. Aber diese Frage könne nur von Gott selbst beantwortet werden und bleibt in letzter Konsequenz auch für uns Christen immer nur vorläufig beantwortbar.  

Auch mit dem Thema „Frieden“ befasste sich die Synode. In einem beschlossenen Papier bekennt die Kirche, dass die Drohung und Anwendung von Massenvernichtungswaffen nicht mehr als Mittel legitimer Selbstverteidigung angesehen werden kann. Gegenüber der „Lehre vom gerechten Krieg“, die sich mit der Frage befasste, wann ein Krieg als notwendiges Über akzeptiert werden müsse, solle sich die Kirche stärker für einen „gerechten Frieden“ einsetzen. Sie solle sich für gewaltfreie Konfliktlösungen engagieren und sich mit der Frage beschäftigen: „Frieden geht anders, aber wie?“

Auch nahm die Kirche das Verhältnis von Kirche und Jugendlichen in den Blick. Sie unterstützt einen gut ausgearbeiteten Konfirmandenunterricht und will im kommenden Jahr eine Jugendsynode abhalten und deren Ergebnisse in ihren Beratungen berücksichtigen.  

Insgesamt bemüht sich die Landeskirche unter dem Stichwort „Leichtes Gepäck“ Verwaltungsauflagen und Genehmigungsverfahren zu vereinfachen. So wird eine Umgemeindung von Gemeindgliedern erleichtert. Auch der Zusammenschluss von Kirchengemeinden soll erleichtert werden.  

Schließlich engagierten sich die Synodalen in der Diskussion der Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage, die in Nordrheinwestfalen verdoppelt werden sollen. Es solle die Internetaktion „Unser Sonntag ist uns heilig“ unterstützt werden. Dabei gehe es auch um die soziale Komponente des Zusammenlebens, wenn es in einer Gesellschaft zunehmend keinen freien Arbeitstag mehr gebe.